top of page

Bloggen mit 55plus - Warum ich damit angefangen habe

  • Autorenbild: Jürgen B. | Netzlos.com
    Jürgen B. | Netzlos.com
  • 19. Nov.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 3 Stunden

Es gibt Momente im Leben, in denen man sich fragt: „Soll ich mir das wirklich nochmal antun? “Bei mir war dieser Moment… nun ja… letztens. Mit 55plus, in einem Alter, in dem andere anfangen, ihre Rosenstöcke alphabetisch zu sortieren oder das Wort „Rückzug“ neu zu interpretieren, habe ich beschlossen: Ich blogge wieder!


Warum? Na, weil ich’s kann. Und weil es sich gut anfühlt – wie ein frisch gebrühter Kaffee am Morgen oder ein Fensterputz, den man erfolgreich zwei Jahre lang vor sich hergeschoben hat.


Lebenserfahrung hilft – manchmal jedenfalls


Mit den Jahrzehnten kommt eine gewisse Gelassenheit. Früher musste jeder Satz perfekt sein, jeder Text ein Meisterwerk, jedes Komma an der richtigen Stelle. Heute denke ich mir: „Wenn das Komma sich wohlfühlt, soll es bleiben. Wenn nicht, dann halt nicht.“ Bloggen ohne Stress – das ist meine neue Luxusversion von Freiheit.


Es ist Hirntraining


Man sagt ja, wer seine Gehirnzellen auf Trab hält, bleibt länger fit im Kopf. Also gut, dann mache ich das eben. Andere gehen ins Fitnessstudio, ich gehe in die Tastatur. Während andere Gewichte stemmen, stemme ich Wörter.


Und ganz ehrlich: Bei manchen Sätzen komme ich genau so ins Schwitzen wie beim Crosstrainer. Nur dass ich dabei nicht Gefahr laufe, mich zu verrenken. Höchstens beim Lachen über meine eigenen Wortspiele.


Bloggen mit 55plus

Bloggen ist mein neues Hobby – eins ohne Muskelkater


Kein Marathon, kein Triathlon, kein schweißtreibender Wanderweg. Mein Sportgerät ist mein Laptop, meine Strecke ist der Text und am Ende wartet keine Medaille… höchstens ein Kommentar von jemandem, der zufällig über meinen Blog gestolpert ist.


Und ja, das reicht völlig. Denn dieses Hobby hat zwar keine körperliche Anstrengung, dafür aber andere Herausforderungen:


Welche Themen interessieren mich wirklich?


Welche Geschichten erzähle ich?


Und wie schaffe ich es, nicht jeden zweiten Satz mit „früher war alles anders“ zu beginnen?


Bloggen mit 55plus

Aber genau das macht’s so schön. Ich schreibe, weil ich Freude daran habe. Weil mein Kopf voller Ideen ist. Und weil das Leben mit 55plus viel zu spannend ist, um still zu bleiben.


Wer weiß, vielleicht inspiriere ich mit meinen Gedanken sogar den einen oder anderen, der glaubt, es sei zu spät, um etwas Neues anzufangen. Kleiner Tipp: Ist es nicht. Wirklich nicht.


Also: Ein Hoch auf die neue Blogkarriere! Mit Humor, Gelassenheit, Hirntraining und einer großen Portion Freude – und ohne auch nur einen Tropfen Muskelkater.


Bloggen mit 55plus ist kein Versuch, jung zu wirken. Es ist vielmehr eine wunderbare Möglichkeit, das Leben zu reflektieren, kreativ zu bleiben und den Kopf wach zu halten. Es ist Schreiben ohne Druck, Denken ohne Eile – und ein schönes Stück Freiheit im digitalen Alltag.

1 Kommentar


Gast
vor 4 Tagen

Tolle Idee. Ich würde schon an der Gestaltung eines Blogs scheitern. Ihr Blog sieht wunderschön aus und lässt sich auch gut lesen.

Gefällt mir

© 2025 Netzlos.com

Dieser Blog und deren Inhalt wurden garantiert ohne KI-Unterstützung erstellt.

bottom of page