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Netzlos ist nach einer Störung zurück – und diesmal mit Blitz, Donner und einem ordentlichen Espresso

  • vor 17 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Zwei Wochen. 14 Tage. 336 Stunden. So lange war es still auf Netzlos. Kein neuer Beitrag, keine Kommentare, keine kleine spitze Bemerkung am Rande. Funkstille. Und ich sag’s euch: Für jemanden, der gern schreibt, fotografiert und seine Gedanken ins digitale Schaufenster stellt, fühlt sich das ungefähr so an, als würde man einem Koch den Herd abdrehen. Grausam.


Aber – Trommelwirbel bitte – seit zwei Tagen ist Netzlos wieder im vollen Umfang erreichbar. Alles da. Jeder Beitrag. Jeder Kommentar. Jede noch so charmante oder herrlich schräge Wortmeldung von euch. Nichts ist verloren gegangen. Kein einziges digitales Staubkorn. Wenn schon Drama, dann bitte ohne Totalschaden.


Was mich allerdings ein bisserl mehr Nerven gekostet hat als gedacht: Google. Denn wenn ein Blog zwei Wochen quasi untertaucht, schaut die Suchmaschine etwas irritiert. Also durfte ich meinen gesamten Blog und sämtliche Beiträge neu indexieren lassen. Quasi einmal bei Google anklopfen und sagen: „Hallo, ich bin’s wieder. Ich lebe noch.“



Netzlos, Blog aus Wien Meidling


Das ist ungefähr so, als würde man nach einem Umbau sein Geschäft neu eröffnen und draußen ein riesiges Schild aufstellen: „Wir sind wieder da – und zwar komplett!“ Jetzt heißt es wieder geduldig warten, bis alles sauber gelistet ist und Netzlos wieder dort auftaucht, wo es hingehört – nämlich mitten im digitalen Getümmel.


Der eigentliche Ärger war weniger die Technik an sich, sondern dieses Gefühl, ausgeliefert zu sein. Man sitzt da, aktualisiert die Seite, spricht beruhigend auf den Bildschirm ein (ja, ich habe das getan), und hofft, dass irgendwo in den Tiefen des Servers jemand einen Knopf findet, auf dem „Problem lösen“ steht.



Netzlos, Blog aus Wien Meidling


Die gute Nachricht: Eine Störung in diesem Ausmaß wird es nicht mehr geben. Ich habe den Anbieter gewechselt. Man lernt ja dazu. Manchmal eben auf die etwas nervige Art. Aber jetzt läuft alles über eine stabilere Infrastruktur, und ich habe wieder das gute Gefühl, dass Netzlos nicht beim ersten digitalen Windstoß ins Wanken gerät.


Und vielleicht war diese kleine Zwangspause auch ein Reminder: Wie viel Herzblut eigentlich in so einem Blog steckt. Wie viele Gedanken, Geschichten, Beobachtungen – und ja, auch wie viele Stunden Arbeit. Umso schöner ist es, dass alles noch da ist. Als hätte der Blog nur kurz Luft geholt.


Also: Danke für eure Geduld. Danke fürs Wieder-Reinschauen. Und vor allem – viel Spaß weiterhin mit Netzlos.


Auf eine schöne, störungsfreie Zeit. Und wenn schon Pause, dann bitte freiwillig – mit Aperol in der Hand und Blick aufs Meer.

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