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Warum ich der LGBTQ Community einen Platz im Blog gebe

  • Autorenbild: Jürgen Baumelt
    Jürgen Baumelt
  • 17. Nov. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 15 Minuten

Nach langer Überlegung habe ich mich dazu entschieden, der LGBTQ-Community auf meiner Seite einen eigenen Platz zu geben – in Form einer klaren, eigenen Kategorie. Diese Entscheidung ist aus persönlicher Überzeugung entstanden und aus der Beobachtung heraus, dass sich das gesellschaftliche Klima für queere Menschen wieder spürbar verändert.



Das queere Leben



Ich möchte dabei ehrlich sein: Ich selbst habe bisher keine direkten negativen Erfahrungen machen müssen. Dafür bin ich dankbar. Gleichzeitig nehme ich sehr wohl wahr, was sich um uns herum abspielt. In Medien, in politischen Debatten und im Alltag wird der Ton gegenüber queeren Menschen rauer. Immer häufiger liest man davon, dass sich die Situation verschlechtert. Der zunehmende Einfluss rechter Parteien und rückwärtsgewandter Ideologien trägt dazu bei, dass hart erkämpfte Selbstverständlichkeiten wieder infrage gestellt werden. Diese Entwicklung driftet aus meiner Sicht in eine falsche Richtung – auch wenn sie mich persönlich (noch) nicht direkt getroffen hat.


Gerade deshalb halte ich es für wichtig, queeren Themen bewusst Raum zu geben. Eine eigene Kategorie bedeutet für mich Sichtbarkeit, Fokus und Wertschätzung. Sie soll Platz bieten für persönliche Erlebnisse und Gedankengänge, für Beobachtungen, Zweifel und klare Standpunkte. Nicht alles ist abgeschlossen oder perfekt formuliert, aber es ist ehrlich und aus der Community heraus geschrieben.



Das queere Leben


Ein weiterer Bestandteil sind kleine Gschichteln – zum Schmunzeln, zum Nachdenken und zum Lernen. Humor, Alltagsbeobachtungen und persönliche Momente gehören genauso zum queeren Leben wie ernste Themen und politische Entwicklungen.


Diese Kategorie soll kein Rückzug sein, sondern ein bewusst geschaffener Raum. Ein Ort für Austausch, für Zusammenhalt und für all jene, die mitlesen und vielleicht spüren: Ich bin nicht allein. Gerade in Zeiten, in denen sich vieles in eine bedenkliche Richtung bewegt, halte ich es für wichtiger denn je, sichtbar zu bleiben.

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Jürgen Baumelt

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