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Selbst gebackener Butterzopf – einfach, herrlich duftend und unvergleichlich gut

  • 22. Okt. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 24. Jan.

Es gibt Gebäck, das schon beim Backen für gute Laune sorgt. Für mich gehört der Butterzopf eindeutig dazu. Kaum etwas erfüllt die Küche mit so einem angenehmen Duft wie ein frisch gebackener Zopf aus feinem Hefeteig, reichlich Butter und einer goldbraunen Oberfläche. Und das Beste daran: Selbst gebacken schmeckt er einfach um Längen besser als jeder gekaufte Butterzopf.


Ich habe kürzlich wieder einen Butterzopf gebacken und war einmal mehr begeistert, wie unkompliziert die Herstellung ist. Viele denken bei einem Zopf sofort an etwas Aufwendiges oder Schwieriges, dabei ist das Backen eines Butterzopfs auch für weniger geübte Hobbybäcker gut machbar. Mit ein wenig Geduld beim Gehenlassen des Teigs und ein paar Handgriffen beim Flechten entsteht ein wunderbares Ergebnis.


Der Teig selbst ist angenehm weich, lässt sich gut verarbeiten und verzeiht auch kleine Fehler. Gerade das macht den Butterzopf so sympathisch: Man muss kein Profi sein, um ein wirklich schönes und vor allem köstliches Ergebnis zu erzielen. Sobald der Teig fertig ist, wird er geflochten, mit Ei bestrichen und darf dann in den Ofen – der Moment, in dem man am liebsten schon ein Stück abschneiden würde, obwohl er noch gar nicht fertig ist.



Butterzopf selbst gemacht


Zutaten für ein mittelgroßer Butterzopf


20 g Hefe

1 EL warme Milch

1/2 TL Zucker


1/4 L lauwarme Milch

80 g Zucker

1 Prise Salz

1 Ei

45 g zerlassene Butter

(eventuell Rosinen)

500 g (Vorarlberger) Zopfmehl (- es eignet sich auch normales Weizenmehl)

Hagelzucker oder Mandelblättchen zum Bestreuen

1 Ei zum Bestreichen


Zubereitung


20 g Hefe, 1 EL warme Milch und 1/2 TL Zucker in einer Tasse glatt rühren und an einen warmen Ort stellen bis sich die Menge etwa verdoppelt hat.


In die 1/4 L warme Milch mit dem Schneebesen den Zucker, Salz, Ei und zerlassene Butter rühren. Ist die Flüssigkeit schön glatt, mit dem Hefevorteig in das Mehl (mit Rosinen) einarbeiten, mit dem Knethaken 8 Minuten bearbeiten und danach an einem warmen Ort zugedeckt eine Stunde gehen lassen, bis er doppelt so hoch ist.


Mit der Hand erneut durchkneten und eine weitere halbe Stunde gehen lassen, bevor der Zopf geflochten wird. Danach mit drei Strängen einen Zopf flechten. Den Zopf auf ein Backpapier geben und nochmals eine halbe Stunde ruhen lassen. Mit verquirltem Ei einstreichen, Hagelzucker oder Mandelblättchen dazu geben und im Backofen bei 180° (Ober- Unterhitze) je nach Leistung des Backofens 30 Minuten backen.



Butterzopf selbstgemacht


Frisch aus dem Ofen, noch leicht warm, mit etwas Butter oder Marmelade – so schmeckt der Butterzopf einfach am besten. Selbst gebacken ist er nicht nur besonders gut, sondern auch etwas ganz Besonderes. Man weiß genau, was drin ist, und merkt bei jedem Bissen, dass hier mit Zeit und Freude gebacken wurde.


Für mich ist der Butterzopf ein echtes Wohlfühlgebäck: unkompliziert in der Herstellung, vielseitig im Geschmack und perfekt für das Frühstück, den Nachmittagskaffee oder den gemütlichen Brunch am Wochenende. Wer ihn einmal selbst gebacken hat, wird ihn garantiert immer wieder machen wollen.


Hinweis zum Schluss: Ein aufgeplatzter Butterzopf nach dem Backen ist übrigens ein gutes Zeichen. Er zeigt, dass der Teig während der Herstellung ausreichend Geh- und Ruhezeiten hatte und sich gut entwickeln konnte. Genau dadurch wird der fertige Zopf besonders butterweich, locker und herrlich flauschig.

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